Bericht zur ersten Jahressitzung des Ausschusses für Familie und Bildung in Donaustauf am 01.02.2022

 

In der ersten Jahressitzung des Ausschusses für Familie und Bildung wurden im Großen und Ganzen drei Themen vorgestellt und diskutiert:

 

Zu Anfang ging es um die ehrenamtliche Arbeit der neu ernannten Jugendbeauftragten Andrea Schreiber. Sie definiert sich als Beauftragte der Jugendlichen ab ca. 12 Jahren und möchte für und mit der Jugend in Donaustauf und Sulzbach neue Angebote entwickeln und ermöglichen. Erste Ideen hatte sie bereits mitgebracht. So ist sie für die Organisation einer Praktikanten- und evtl. sogar Ferienjobbörse für die Jugendlichen bereits mit einigen Unternehmen und Gewerbetreibenden im Ort in Kontakt. Außerdem wies sie darauf hin, dass beim Bolzplatz immer noch der geplante Basketballkorb sowie die Tischtennisplatte fehlten.

 

Weiterhin wurde festgestellt, dass Donaustauf nicht mehr aktives Mitglied im „Verein für Jugendarbeit“ des Landkreises Regensburg ist (Verein „Jugendarbeit im Landkreis Regensburg e. V.“ – Jugendarbeit | Landkreis Regensburg (landkreis-regensburg.de)). Das hat zur Folge, dass sich Jugendliche aus Donaustauf und Sulzbach nicht für Freizeitaktivitäten dieses Vereins anmelden können. Frau Schreiber prüft, wie die Wiederaufnahme einer aktiven Mitgliedschaft in den Verein möglich ist.

 

Zum Thema „Jugendtreff“ entwickelte sich eine rege Diskussion darüber, welcher Ort in Frage kommen könnte. Im Raum standen Räumlichkeiten wie das alte Schulhaus und der Jugendraum der Sportgaststätte in der Sporthalle. Letztendlich wurde jedoch beschlossen, aufgrund der Corona-Pandemie vorerst die Praktikums- und Jobbörsen zu realisieren und zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr evtl. einen „Tag der Jugend“ mit allen Vereinen zu organisieren, um die Jugendlichen zu mobilisieren und dann mit ihnen den passenden Jugendtreffpunkt zu finden.

 

Das zweite große Thema des Abends waren die Fitnessgeräte für Erwachsene, zu denen der Ausschussvorsitzende Nico Bube (Bündnis 90/die Grünen) eine Präsentation vorbereitet hatte. Er zeigte, wie Benjamin Eder (UB) bereits in der vorangegangenen Sitzung, Fitnessgeräte und -parcours aus umliegenden Gemeinden, an denen man sich orientieren könne. Die Ausschussmitglieder wollen in naher Zukunft Ortsbegehungen im Umkreis machen, um sich weitere Ideen für solche Fitnessgeräte zu holen.

 

Als drittes Thema stand das familienfreundliche Fahrradfahren auf dem Programm, was allerdings bereits zu Anfang als teilweise „nicht ausschussrelevant“ eingegrenzt wurde. Es wurden vier gefährliche Verkehrssituationen aus einer längeren Liste gezeigt und besprochen, für die dann wiederum im Bau- und Planungsausschuss sowie im Ausschuss für Gemeindliche Entwicklung, Umwelt und Kultur Lösungen erarbeitet werden sollen.

 

Diese vier Orte wurden als besonders kritisch für Kinder und Familien von den anwesenden Ausschussmitgliedern besprochen:

–       Unterführung Ost zum Fahrradweg an der Donau: Der Weg ist hier viel zu schmal, sollte man mit Fahrradanhänger oder Gegenverkehr unterwegs sein. Es wurde besprochen, dass dieser Weg in der Kurve leicht durch den Bauhof verbreitert werden könnte.

 

–       Ludwigstraße, kurz vor der Kreuzung Wörther Straße: Hier stehen die Absicherungen für die Mauer direkt auf dem sowieso schon zu schmalen Gehweg. Auch dieses Problem könnte schnell vom Bauhof durch eine Begradigung des Hanges und das Aufstellen der Absicherungen auf den begradigten Stellen gelöst werden.

 

–       Die Kreuzung Ludwigstraße/Wörther Straße/Reifldinger Straße selbst:Hier ist es vor allem für Kinder sehr unübersichtlich, für eine Lösung würde jedoch ein Planer benötigt.

 

–       Kreuzung Ludwigstraße/Taxisstraße: Der Bürgersteig, der an der Ludwigstraße aufwärts führt, endet nach der Kurve in die Taxisstraße vor einem privaten Zaun, bricht ab und beginnt ca. 10m später wieder. Auch diese Situation ist vor allem für die Schüler, die dort unterwegs sind, schwierig und muss gelöst werden.

 

Dies ist ein Bericht aus dem Ausschuss für Famie und Bildung. Er wurde verfasst von Britta Fitz und Brigitte West.